Rückblick auf 5 Jahre SHPU

Nie im  Traum hätte ich jemals gedacht, dass ich mal eine Gruppe leite.  Durch die Unterstützung meines Mannes habe ich es gewagt, und eine Anzeige in der Tageszeitung gesetzt, da ich mich nach der Diagnose Parkinson mit anderen austauschen wollte. Dies ist nun 5 Jahren her  und  die Gruppe existiert immer noch.

Durch  die  Unterstützung  des  Aktivbüros der Stadt  Würzburg,  konnte  die Gruppe  im Selbsthilfehaus regelmässige  Treffen abhalten.

Auch  einige Angehörige sind mit dabei.  Bei diesen Treffen besprechen wir unsere verschiedenen Aktivitäten, neue Aktionen uvm.

dies sind z.B.:

  •  Besuch einer Parkinsonklinik ( Wolfach)
  •  Infostand  am  Gesundheitstag (Würzburg)
  •  Infostand am MFM
  •  Unterstützung  Nordic Walking Lauf
  •  Besuch einer anderen SHG
  •  gemeinsame  Gymnastik
  •  Öffentlichkeitsarbeit
  •  Sommerfest

 

und nicht zu vergessen, der persönliche Austausch.

Ein Jahr SHPU (Selbsthilfegruppe Parkinson Unterfranken)

So fing es an:
Im September 2012 war das erste Treffen:
Daniele Steiner lud über die Zeitung betroffene Parkinsonpatienten in die Jahnterrassen zu einem Erfahrungsaustausch ein mit dem Ziel eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Bereits da kamen zwölf Betroffene gemischten Alters zusammen; mit dieser großen Resonanz hat Frau Steiner zu diesem Zeitpunkt nicht gerechnet.

Seitdem hat sich viel getan:
Aus den ersten zwanglosen Treffen entwickelte sich eine echte Selbsthilfegruppe. Regelmäßig treffen sich seitdem,  mit Hilfe von Seko Bayern,  15 Teilnehmer im Würzburger Selbsthilfehaus. Ihre Ziele sind dabei z.B. über die Krankheit, Medikation, alternative Methoden, Ärzte, Reha-Möglichkeiten u.ä. zu sprechen. So können sie sich untereinander theoretische und praktische Tipps geben, sich gegenseitig informieren und bestärken, dass auch mit der zunächst schockierend klingenden Diagnose Parkinson eine sehr große Lebensqualität möglich ist und viel geleistet werden kann.
Auch für Angehörige ist die Gruppe eine große Bereicherung. Bereits nach diesem einen Jahr stellen alle Betroffenen die positive Auswirkungen der Treffen fest:

Raus aus dem Schneckenhaus – du bist nicht allein – tut der Seele gut und
stärkt das Selbstbewusstsein: Wir sind vollwertige Menschen.

Mit Hilfe des Aktivbüros der Stadt Würzburg, war die Gruppe mit einem Info- Stand auf der Mainfrankenmesse 2013 vertreten. Genauso auf dem Weihnachtsmarkt in Würzburg, wo die Gruppe selbst hergestellte Waren anbot..

Weitere Vorhaben für die kommenden Jahre sind:

– Teilnahme am Gesundheitstag,
– Informationsstand am Weltparkinsontag im April
– Infostand  Mainfrankenmesse
– Reha-Tanz- Workshop 
– Teilnahme an Kongressen und Informationsveranstaltungen
– Besuch anderer SHG